
Viel zu lange wurde kleingeredet und totgeschwiegen, was für Betroffene seit Jahrzehnten brutaler Alltag ist: Faschistische Gewalt fordert auch hier in der BRD zahlreiche Opfer und wird von staatlichen Stellen leichtfertig geduldet. Die Mordserie einer faschistischen Terrortruppe und ihre engen Verstrickungen zum Verfassungsschutz haben endlich für einen lauten gesellschaftlichen Aufschrei gesorgt. Diese Eskalation rechter Gewalt ist jedoch kein Zufall, sondern hat ihre Wurzeln in einer bedrohlichen Erstarkung der bundesweiten Naziszene der letzten Jahre.
Am Montag den 16. Januar findet am Landgericht der Prozess gegen die Naziangreifer des versuchten Mordversuches an 5 Migranten in Winterbach statt. Beteiligt euch an der antifaschistischen Prozessbeobachtung!
Auch wir unterstützen den Aufruf der "Initiative für einen revolutionären Rutsch" für die Silvesterdemo diesen Jahres in Stuttgart; im Folgenden ist der Aufruf und der Blog der Initiative zu finden.
Alle auf die Straße gegen Repression und für ein erfolgreiches 2012!
Am 1. Oktober 2011 wurde ein Antifaschist in Riegel im Landkreis Emmendingen von einem Offenburger Neonazi angefahren und hierbei schwer verletzt. Bei dem Täter handelt es sich um den überregional bekannten Offenburger Nazi Florian Stech. Der Antifaschist wurde in ein Freiburger Krankenhaus eingeliefert und muss seither auf der Intensivstation behandelt werden.
Im Rahmen der Mobilisierung neonazistischer Gruppen zu einem Aufmarsch am 22. Oktober 2011 in Offenburg, sollte am vergangenen Samstag eine Party im Großraum Emmendingen stattfinden. Am Schleusungspunkt der Neonazis beobachteten AntifaschistInnen das rechte Treiben. Der vor Ort in seinem Fahrzeug wartende, überregional bekannte Neonazi Florian Stech bemerkte die Antifaschisten und beschleunigte unverholen. Mit hoher Geschwindigkeit fuhr er gezielt – offensichtlich mit der Absicht den in der Nähe von seinem Auto befindlichen Antifaschisten schwer zu verletzen – los. Der Antifaschist wurde von dem Auto erfasst und über den Wagen geschleudert, wo er reglos liegen blieb. Florian Stech nahm offensichtlich in Kauf, dass der Antifaschist hierbei ums Leben kommen könnte. Herbeieilende konnten seine Lage, bis zum Eintreffen des Notarztes, stabilisieren.
Als Reaktion auf den faschistischen Mordversuch wird es am morgigen Mittwoch, den 5. Oktober 2011, eine entschlossene antifaschistische Spontandemo in Offenburg geben. Die Demonstration wird um 19.15 Uhr auf dem Parkplatz am Kirchplatz in Offenburg (bei der Evangelischen Kirche) starten.
Treffpunkt für eine gemeinsame Zugfahrt aus Stuttgart ist um 16.15 Uhr an Gleis 6 des Stuttgarter HBF (Abfahrt 16.59).
Zeigt euch solidarisch, kommt zur antifaschistischen Zugfahrt!
Faschistischen Umtrieben entgegentreten - den antifaschistischen Widerstand aufbauen!